Die Aufgabe bestand darin, ein einzigartiges, verziertes Kreuz zu entwerfen, über das ein Leichentuch drapiert ist. Der Kreuzsockel wurde mit einem Designprogramm erstellt und im Maßstab 1:1 gedruckt. Das Leichentuch wurde ästhetisch darauf platziert und anschließend von einem festen Stativ aus 20 bis 25 Richtungen eingescannt. Das resultierende Modell besteht aus 1.763.768 Dreiecken und ist damit detaillierter als der wesentlich größere Hirschgeweihschädel.
Der zweite Druck diente als positives Musterstück für den manuellen Betonguss. Da das Gussmodell keine Hinterschneidungen aufweisen durfte, füllte ich diese mit Spachtelmasse und schliff es anschließend zusammen mit dem restlichen Druck. Das Musterstück wurde in eine Gießform eingesetzt und mit vorgefertigten Gewindeeinsätzen fixiert.